Hyaluronsäure, ein körpereigener
Stoff
Mit zunehmendem Alter
verliert unsere Haut an Tonus und Elastizität. Verursacher
dafür ist der Verlust der körpereigenen Hyaluronsäure,
die überall in der interzellulären Matrix des Gewebes
vorkommt.
Fältchen und Falten sind die sichtbaren Zeichen der Hautalterung.
Kleinere und größere Falten im Gesicht lassen uns
älter aussehen, als wir uns fühlen. Manche verändern
den Gesichtsausdruck, lassen es mürrisch, ernst oder
sorgenvoll erscheinen. Mit Falten-Füllstoffen, so genannten
Fillern, lassen sich störende Falten gezielt korrigieren.
Sie werden unter die Falten injiziert und polstern sie von
innen auf. Das Gesicht wirkt glatter und frisch.
Die meisten äußeren
Zeichen der Hautalterung (Fältchen, Trockenheit, Elastizitätsverlust)
sollen mit dieser Reduktion von Hyaluronsäure zusammenhängen.
Nun besteht die Möglichkeit, hautidentische, unvernetzte
Hyaluronsäure durch Injektion mit winzigen Nadeln in
die Haut einzubringen und damit einen verjüngenden Effekt
auf die Haut zu erzielen.
Verwendet wird dazu eine
Hyaluronsäure-Natriumsalz-Lösung. Nötig sind
zwei Injektionsbehandlungen im Abstand von 14 Tagen, wobei
das Hyaluronsäure-Präparat in die Dermis injiziert
wird.
Nach der Injektion fühlt sich der Hyaluron-Filler nicht
wie ein Fremdkörper, sondern wie eigene Haut an, selbst
im empfindlichen Lippenbereich. Der Filler eignet sich für
oberflächliche Fältchen wie Krähenfüße
sowie für mittlere bis tiefe Falten, zum Beispiel Stirnfalten,
Falten um Nase und Mund. Damit lässt sich auch das Lippenvolumen
auffüllen oder Lippen-Asymmetrien ausgleichen.
Der Arzt kann für
jedes zu behandelnde Areal die optimale Konzentration wählen.
Die Behandlung ist unkompliziert und effektiv: Meistens reicht
eine Sitzung von 30 Minuten aus. Das Gel ist in sich besonders
stabil, das Ergebnis hält daher lange an. Weil Hyaluronsäure
aber vom Körper allmählich abgebaut wird, sollte
die Behandlung in Abständen von sechs bis zwölf
Monaten wiederholt werden.
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